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 Eine Geschichte zum Bild

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Cho
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BeitragThema: Eine Geschichte zum Bild   Mo Okt 05, 2015 9:49 pm

Eine Geschiche zum Bild

Ich habe mir gedacht es wäre vielleicht lustig mal etwas Neues/Altes zu versuchen. Es wird ein Bild gepostet und ihr müsst euch eine Geschichte dazu überlegen. Die Person, welche das Bild gepostet hat, darf sich keine eigene Story dazu ausdenken und sucht sich seine 3 Favoriten heraus und begründet die Entscheidung. Diese werden dann als Spoiler unter das Bild verlinkt.

Ich bin ehrlich gesagt mal gespannt ob das überhaupt funktionert, da hier zwar Leute angemeldet sind, aber niemand - oder zumindest fast niemand - schreibt, was ich ehrlich gesagt etwas Schade finde.
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Cho
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BeitragThema: Re: Eine Geschichte zum Bild   Mo Okt 05, 2015 9:50 pm

Auflösungen

Bild 1

Favoriten:
 


Zuletzt von Cho am Mo Okt 05, 2015 10:06 pm bearbeitet; insgesamt 2-mal bearbeitet
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Cho
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BeitragThema: Re: Eine Geschichte zum Bild   Mo Okt 05, 2015 9:53 pm

Ich mach dann mal den Anfang mit dem ersten Bild:


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Ina
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BeitragThema: Re: Eine Geschichte zum Bild   Sa Okt 10, 2015 9:22 pm

Na dann probier ich es mal aus Smile
Zeitlimit: 45 Minuten. Deshalb etwas ungefeilt, habs einfach nur runtergeschrieben. Wenn jemand Lust hat, kann er das ganze ja feilen. Wir könnten ja auch (in einem anderen Thread) ausprobieren den Text auf völlig verschiedene Arten zu schreiben und damit die Geschichte lustig, düster oder gruselig zu machen. Smile
Hier ist sie erstmal einfach, Kinderbuchmäßig und banal ^^
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Es war alles so völlig neu und anders, als sie es kannte. Kein Fernseher, kein Spielplatz und ständig meinten ihre Eltern zu ihr "geh raus Spielen". Was sollte sie denn Draußen, wenn es da nichts gab außer diesen ganzen Ställen und Wiesen. In den Wald durfte sie nicht alleine gehen und wollte es auch gar nicht. Die Ställe waren dreckig und dunkel und auf den Wiesen wuchsen zwar viele hübsche Blumen, aber dort standen auch diese schrecklichen großen Tiere.
Ihre Eltern behaupteten steif und fest, dass das Kühe wären. Sie sahen ja auch wirklich so ähnlich aus, aber ihre Farbe stimmte einfach nicht. Und als Emilia sich einmal näher heran gewagt hatte, bemerkte sie, wie riesengroß diese "Kühe" waren. Sie sahen gar nicht so aus, wie sie es von der Schokoladenpackung aus kannte.
Zu gerne hätte Emilia eine dieser Wesen gemalt. Sie malte für ihr Leben gern und bekam immer wieder viel Lob für ihre tollen Bilder. Das freute sie zwar sehr, aber dieses Mal würde sie ein Bild malen wollen, um es ihrer Oma zu zeigen. Emilia und ihre Eltern wohnten seit jeher in Neustadt, aber Oma hatte vor langer Zeit mal auf dem Land gewohnt. Sie wusste es bestimmt besser und konnte ihr erzählen, wie diese "Kühe" wirklich hießen.

Leider musste Emilia dafür ersteinmal nahe genug an die Weide kommen, um eines dieser Tiere abzeichnen zu können. Und außerdem musste sie es irgendwie dazu bringen, sich hinzulegen oder hinzusetzen, damit es sie nicht aus Versehen zertrampelte. Sehnsüchtig sah sie zur Wiese herüber. Bald würde die Sonne unter gehen und dann konnte sie nicht mehr malen. Entschlossen lief Emilia zum Haus zurück. Vorsichtig hielt sie nach ihren Eltern Ausschau, bevor sie sich ins Haus schlich und ihre Malsachen holte. Die hatte sie eigentlich gar nicht mitnehmen dürfen, weil sie die zwei Wochen hier nur Draußen im Freien spielen sollte. Aber Emilia hatte es geschafft sie doch heimlich in ihre Tasche zu schmuggeln.
Emilia zuckte zusammen, als es plötzlich laut knirschte. Eilig versteckte sie ihre Malsachen hinter dem Rücken und sah sich langsam um. Doch nur die Staubkörner tanzten in der Luft und glitzerten in den schräg hereinfallenden Sonnenstrahlen. Sie wartete noch einen Moment mit angehaltenem Atem. Aber als sich weiter nichts rührte, atmete sie vorsichtig auf. Es waren bestimmt wieder nur die Balken gewesen oder der Boden. Vieles in diesem Haus war aus Holz und Emilia hatte schon gelernt, dass Holzhäuser von Zeit zu Zeit Geräusche von sich gaben, knarzten und knirschten, als ob das Haus sich regte. Anfangs war es ihr ein wenig unheimlich gewesen, aber sie hatte sich schnell daran gewöhnt. Eigentlich hatte es ja etwas abenteuerliches an sich. Sie konnte sich vorstellen, dass dieses Haus insgeheim lebte und sich mit ihr unterhalten wollte. Doch ihr Vater würde sie für diese unsinnigen Gedanken nur wieder ausschelten. Sie sollte sich wirklich lieber um das Malen dieses seltsamen Tieres kümmern bevor es dunkel wurde, statt hier zu stehen und dem Haus zu lauschen.

Mit einem leichten Lächeln ging Emilia nach Draußen. Fast hätte sie vergessen sich an der Tür nach ihren Eltern umzusehen, doch gerade rechtzeitig war es ihr wieder eingefallen. Vorsichtig lugte sie um die Ecke. Doch es war niemand zu sehen. Eilig lief sie hinunter zur Wiese, immer am Zaun entlang, bis sie zum Gatter kam. Zögerlich öffnete sie es schlüpfte hindurch und hielt Ausschau nach einem der Tiere dass etwas abseits von dem Rest stand. Vorsichtig ging sie auf es zu und drückte ihren Zeichenblock fest an sich. Ihr Atem stockte, als sich das Riesentier plötzlich nach ihr umdrehte und sie neugierig beobachtete. So ganz aus der Nähe wirkte es noch riesiger. Wie konnte sie es nur dazu bringen, zu ihr runter zu kommen?
Fieberhaft überlegte sie. Da hatte sie eine tolle Idee. Sie rupfte ein paar Blumen von der Wiese und warf sie vor die Füße des Tieres. Dieses schien einen Moment den Kopf schräg zu legen und sie fragend anzusehen, während die Halme und Blumen durch die Luft segelten. Dann machte es gemächlich einen Schritt darauf zu, neigte den Kopf und frass sie. Statt sich wie erhofft hinzulegen blieb sie einfach stehen! Zerknirscht hockte sich Emilia auf den Boden. "Ich will dich doch nur zeichnen.", murmelte sie. "Kannst du dich nicht einfach hinsetzen, damit ich dich malen kann?" Plötzlich hörte sie das Tier näher kommen und sah erschrocken auf. Doch statt weiterzulaufen hatte sich die Kuh oder doch-nicht-Kuh vor ihr niedergelassen und sah sie erwartungsvoll an.

Und so kam es, dass Emilia das Riesentier vom Bauernhof malen konnte. Sie lernte es besser kennen und kam nun jeden Tag um es heimlich zu zeichnen. So hatte sie doch noch viel Spaß an ihren Ferien.

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darkBrego
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BeitragThema: Re: Eine Geschichte zum Bild   Mo Apr 11, 2016 8:51 pm

Interview mit einer Kuh


Wir befinden uns im großen Land Brühlhausen, wo die wiesen Grün und das Wasser noch klar und rein ist. Besser gesagt, auf einem Bauernhof und zwar nicht auf einem gewöhnlichen Bauernhof. Alle auf diesem Bauernhof können nämlich reden, so auch die Tiere. Heute besucht den Bauernhof die Achte Klasse des Lessing Gymnasiums um etwas mehr über die Abläufe an so einem Bauernhof zu erfahren. In der Klasse befindet sich Luise, Luise ist eine 14 Jährige Wissbegierige junge Frau die sich schon sehr darauf freut den Tieren Fragen in den Bauch zu fragen. Doch hat Sie ein kleines Problem, sie wird von ihrer Klasse gehänselt. Der Grund ist Eigentlich recht schnell erklärt. Jeder in der Klasse hatte seinen oder ihren Pubertäts Schub schon mit 12 nur unsere Luise hatte ihren noch nicht und ist deshalb mit ihren 14 Jahren ungefähr 10 cm kleiner als die Anderen. Deshalb ist die Stimmung von ihr dadurch das sie mit ihren Klassenkameraden hier auf diesen Ausflug fahren leicht getrübt. Doch diesen Ausflug lässt sie sich nicht vermiesen. Auf dem Bauernhof angekommen wird die Klasse von dem Farmer empfangen, welcher sie auf dem Hof herum führen möchte. Zuerst geht es zu den Schweinen, wo als die Lehrerin nicht hinschaut Luise von ihren Mitschülern einfach über den Zaun gehievt und sie landet mit dem Gesicht vor raus in dem Schlamm. Damit nicht genug verwechselt eines der Schweine ihre Haare mit etwas zu Essen und versucht ihre Haare zu Essen. Ihre Mitschüler lachen sie daraufhin aus und nennen sie Schwein ise. Woraufhin Luise unter den Lachern ihrer Mitschüler weinend davon rennt. Ihr rosa Kleid, welches sie anhat ist nun vollkommen Dreckig und total zerrissen. Auf einer Wiese auf dem Bauernhof erblickt sie eine Tränke in welche sie sich mit einem großen Sprung hinein begibt um sich darin zu waschen. Als sie es schon fast geschafft hat sich von dem ganzen Schlamm zu befreien. Ertönt eine Stimme hinter ihr: „Was machst du in meiner Tränke?“ Total erschrocken dreht sie sich um und erblickt die größte Kuh die sie in ihrem Leben jemals gesehen hat. Sie war etwa einen halben Meter größer als normale Kühe. „Oh ich wollte dich nicht erschrecken, es tut mir leid, ich war nur etwas verwirrt das jemand sich in meiner Tränke aufhält. Da wir dabei sind, warum bist du eigentlich in meiner Tränke.“ Sprach die Kuh. Meine Mitschüler haben mich in den Schlamm geschmissen und ich wollte mich in deiner Tränke sauber machen.“ Antwortete sie der Kuh. Nach einigen Momenten der Ruhe fragte Luise die Kuh nach ihrem Namen, welches dann mit „Florian“ antwortete. Die Kuh half dann Luise aus dem Gefäß mit Wasser und gab ihr eines ihrer Handtücher um sich abzutrocknen und das Kleid wurde dann zum Trocknen aufgehängt und die beiden fingen an miteinander zu reden. Luise erzählte es wie sehr sie sich wünschte so groß zu sein wie die Kuh, dann würden endlich die ganzen hänseleien endlich enden. Darauf erwiderte Florian, dass es nicht darauf ankommt wie groß oder klein man ist. Es kommt darauf an das man sich selber so nimmt wie man ist. Die anderen haben mich auch die ganze Zeit aufgezogen, doch so was darf dich nicht kümmern, denn du bist so wie du bist die schönste und größte in der Klasse. Stehe über dem was die anderen Sagen und rede einfach mal mit deinen Mitschülern, dass du dich unwohl durch ihre Taten fühlst und das der Spaß zu weit geht. Falls das nicht hilft such dir Hilfe von anderen. Nach diesen Worten hörten die beiden schon von weitem die Stimmen der Klassenkameraden. Louise machte sich daraufhin auf den Weg zu den anderen. Nach 2 Wochen kam Louise mit einem Foto in der Hand zu der Kuh zurück welches Blutverschmiert war und sie sagte zu der Kuh: „Meine Klassenkameraden haben mich ausgelacht weil ich so klein bin, nun bin ich die Größte in der Klasse.



So wie davor gewünscht eine etwas schaurige Geschichte, ich hoffe sie gefällt euch.
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Ina
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BeitragThema: Re: Eine Geschichte zum Bild   Mo Apr 11, 2016 9:10 pm

schön Smile
Mit der Wendung am Ende hab ich nicht gerechnet und sie ist schön versteckt, was bei brutalen Sachen eh immer besser wirkt. Gefällt mir ^^
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darkBrego
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BeitragThema: Re: Eine Geschichte zum Bild   Mo Apr 11, 2016 9:46 pm

Ich bedanke mich für die positive Kritik.
Ja vor allem es kann wirklich alles bedeuten, je nachdem wie du selber dir das Ende ausmalst.
Ich finde deine Geschichte auch sehr interressant interprettiert, hat mir sehr gut gefallen.
Vor allem die Anspielung auf die Probleme heutiger Kinder, das sie zu viel von der Werbung und dem Fernsehen beeinflusst werden und nicht mehr das Haus verlassen.
Es ist alles auch sehr bildlich dargestellt und man fühlt sich als würde man neben dem Mädchen die ganze Zeit stehen.
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